GlossarSocial BusinessEin Unternehmen mit sozialer Ausrichtung, das keine oder eine nach oben begrenzte Dividende an seine Anteilseigner auszahlt. Social Joint VentureEin Social Business, das gemeinsam von einem Konzern und einer Wohlfahrts- oder Nichtregierungsorganisation gegründet wird. Social EntrepreneurshipEine Organisation, die mit neuen, innovativen und nachhaltigen Ansätzen gesellschaftliche Probleme dauerhaft und umfassend lösen will. Entrepreneurship wird hier als unternehmerisch im Sinne von anpackend, „etwas unternehmen“ verstanden, nicht in der streng betriebswirtschaftlichen Auslegung eines Unternehmensgründers. Insofern sind die Finanzierungs- und Organisationsform eines Social Enterprise (ob Spenden, Stiftungsvermögen, Darlehen oder Eigenkapital) von nachrangiger Bedeutung. Corporate Social Responsibility (CSR)Freiwilliges Engagement von Unternehmen, um soziale Bedürfnisse und Interessen ihrer Stakeholder, eine nachhaltige Entwicklung und Umweltschutz bei ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit zu berücksichtigen. Corporate GovernanceEin auf die Strukturen des Unternehmens beschränktes Konzept, das die Risiken durch Fehlverhalten im Management für das Unternehmen minimieren soll. SozialbörseEin Marktplatz, auf dem sich Geldgeber und gemeinnützige Vorhaben aller Art finden können. Bottom of the Pyramid (BoP)Der Begriff bezeichnet die heute ärmsten Länder der Weltwirtschaft und zeigt auf, dass Unternehmen diese Märkte durch gezielte Produktentwicklung nachhaltig unterstützen und entwickeln können. PhilanthropieKommt aus dem Griechischen und bedeutet Menschfreundlichkeit oder Menschenliebe. Als Philantropen werden im allgemeinen Menschen bezeichnet, die für andere Menschen Gutes tun oder gar ihr Leben dem Dienst an ihren Mitmenschen widmen, also vorrangig altruistisch handeln. Venture PhilantropyAuch als „philanthrocapitalism“ bezeichnet. Übernimmt Konzepte und Methoden aus dem Venture Capital (Wagniskapital-Investments) Bereich um philanthropische Ziele zu erreichen. Kennzeichen sind die Erprobung neuer Ansätze, mehrjährige Laufzeiten, Stärkung der organisatorischen Basis, klare Ziel- und Ergebnismessung sowie eine hohe Einbindung zwischen Spender und Begünstigten. Double Bottom LineBezeichnet die Messung des Unternehmenserfolges nach umweltbezogenen und wirtschaftlichen Zielen. Die Einführung von ökologischen Zielvorgaben war bei Unternehmen am Anfang nicht immer freiwillig, hat jedoch in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen und dient heute als Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb. Triple Bottom LineDieses Konzept bezeichnet die Messung des Unternehmenserfolges nach den Grundsätzen einer nachhaltigen Entwicklung, d.h. gleichzeitiges und gleichberechtigtes Umsetzen von umweltbezogenen, sozialen und wirtschaftlichen Zielen, um die ökologische, ökonomische und die soziale Leistungsfähigkeit einer Gesellschaft sicherzustellen und zu berbessern. MikroFinanzenMikroFinanzen dienen Bevölkerungsgruppen, die nach herkömmlichen Kriterien als kreditunwürdig eingestuft wurden, einen Zugang zu Basis-Finanzdienstleistungen zu verschaffen um als Kleinstunternehmer wirtschaftlich aktiv zu sein. Am bekanntesten sind die sogenannten Mikrokredite/Kleinkredite. | Meinungen:![]() Burkhard Wilke ![]() Dr. Hermann Falk ![]() Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher ![]() Dr. Brigitte Mohn News:Deutscher Sportausweis und HelpGroup GmbH kooperieren… HelpGroup als Aussteller und Referent auf den mailingtagen Nürnberg und der Incentives & Cards 2010 in Wiesbaden… |